6. - 8. Juli 2001



Bild: Zwick
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Saalbau Neukölln

Karl-Marx-Str. 141
12043 Berlin

Tel: 6809 37 87
Fax: 6809 37 75
E-Mail:
Kulturneuk@aol.com

U7 Karl-Marx-Straße
Der Saalbau Neukölln, 1876 eröffnet, ragt als Relikt der großen Rixdorfer Vergnügungskultur in die Gegenwart hinein und knüpft mit Bällen, Konzerten, Musiktheater und Kabarett an alte Traditionen an, die dabei manchmal in Schräglage geraten. Heute ist der Saalbau zentrales Kulturzentrum des Bezirks. Hier lassen sich Tanzbegeisterte fast ununterbrochen übers Parkett schieben, schwingen zu lateinamerikanischen Klängen Hüften und Bauchspeck, wirbeln zu Swing- und Rock-’n’-Roll-Rhythmen durch die Lüfte.
  Musik / Kinderkultur  
Freitag, 6. Juli 2001    
20.00 Uhr: "Argenore"
Oper von Wilhelmine
von Bayreuth
Argenore ist die einzig erhaltene Oper von Wilhelmine von Bayreuth. Als ältere Schwester Friedrich des Großen waren ihr höfische Machtspiele und Intrigen vertraut. Die Oper wurde 1740 in Bayreuth uraufgeführt.
Argenore ist eine musikalische Rarität und wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste, dem Museumspädagogischen Dienst Berlin und dem Verborgenen Museum inszeniert.
Samstag, 7. Juli 2001    
16.00 Uhr: "Die Straße, in der wir wohnen" Neuköllner Grundschüler beschreiben nachdenklich und melancholisch, lustig und frech die Straßen in denen sie wohnen.
20.00 Uhr: "Argenore"  
Sonntag, 8. Juli 2001    

11.00 Uhr - 13.00 Uhr:

Ulrich Bauer

"Ich hab' heut' Nacht geträumt, dass die ganze Welt sich reimt." Musikalische Erinnerung an den Komponisten Ulrich Bauer: Benefizveranstaltung zugunsten von Home Care Berlin e. V.


Im April ist der Komponist Ulrich Bauer
- Freunde nannten ihn Bubu -
im Alter von nur 44 Jahren gestorben.
Wir trauern um einen Freund und Kollegen, den wir vermissen. Seine Musik begleitete uns über Jahre und viele seiner Operetten wurden im Saalbau Neukölln uraufgeführt.
Im November letzten Jahres wurde
"Der Segeltörn" - als viertes und letztes Werk des Operettenreigens "Das Vier-Mäderl-Haus" bei uns uraufgeführt, nun ist das Stück sein Vermächtnis.

Mit diesem Programmquerschnitt aus seinem vielfältigen Schaffen gedenken zahlreiche Freunde und Kollegen Ulrich Bauer.
Angedacht ist, dass die Einnahmen für diese Hommage krebskranken Kindern zu Gute kommen.

Ulrich Bauer ist in Ulm geboren und in Ravensburg aufgewachsen. Nach zahlreichen Studien (Germanistik, Darstellendes Spiel, Freie Malerei und Musikwissenschaft) arbeitete er seit 1987 als freier Komponist. In den Siebzigern glänzte er als "rockender Gitarrereo", bevor er sich dem Genre Operette widmete. 1995 wurde er mit dem Ernst-Fischer Preis ausgezeichnet.

16.00 Uhr: "Argenore"  

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